Buchrezension - "Passagier 23" von Sebastian Fitzek

Nach dem letzten - eher mittelmäßigen - Buch ("Schmetterling im Sturm") habe ich mit "Passagier 23" von Sebastian Fitzek wieder einen totalen Volltreffer gelandet. War auch eigentlich nicht anders zu erwarten ;-)

Quelle: Droemer Knaur Verlagsgruppe
Schon das Cover ist wieder mal etwas ganz Spezielles und ich bin schon mal einen Tag damit beschäftigt, das Buch einfach nur von außen zu bewundern. :-) 
Fazit Nummer eins: Bei Büchern von Herrn Fitzek lohnt es sich immer, zur Hardcover-Ausgabe zu greifen - dieses Mal sogar aus zwei Gründen. Denn neben dem tollen Cover hält das Buch auch noch ein Lesezeichen bereit auf dem an einer Skala scheinbar willkürlich irgendwelche Zahlen stehen. Doch wer sein Hirn etwas anstrengt und gut darin ist, Rätsel zu lösen, der entdeckt noch eine kleine Überraschung!
(Zugegeben, ich habe auch Ewigkeiten gebraucht, aber irgendwann hat es "Klick!" gemacht ;-) )

Wie bereits bei allen vorherigen Büchern des Autors war ich auch bei "Passagier 23" bereits von der ersten Seite an von der Geschichte gefesselt und mochte das Buch kaum aus der Hand legen (leider Gottes musste ich aber, denn irgendwann musste ich auch mal schlafen). 

Liest man im Prolog noch von den grausamen Machenschaften eines Doktors - die mich eher an den Grusel-Splatter "Saw" denken ließen als an eine Story, die auf einem Kreuzfahrtschiff spielt - findet man sich im 1. Kapitel in Berlin wieder und kann (erstmal) noch keinen Zusammenhang zum Prolog herstellen. 
Dafür lernt man Martin Schwartz kennen, dessen Frau und Sohn vor einigen Jahren auf einem Kreuzfahrtschiff verschwunden sind und der sich deshalb als verdeckter Ermittler immer wieder in lebensbedrohliche Situationen bringt. 

Rasant nimmt die Geschichte an Fahrt auf und die Schauplätze wechseln zunächst alle paar Kapitel ziwschen Berlin und dem Kreuzfahrtschiff, der Sultan of the Seas, dass Martins Familie "auf dem Gewissen hat". 
Jeder Erzählstrang ist auf seine eigene Art und Weise spannend und auch wenn man zunächst noch keine Verbindung zwischen den einzelnen Schicksalen sehen kann, so sollte man doch alles ganz genau lesen und keine Erkenntnis als endgültig hinnehmen. Denn bis zum Ende hält der Autor die ein oder anderen Wendung der Geschichte parat, mit der man nicht gerechnet hätte.

Durch einige versteckte Hinweise, die man aber erst in den letzten Kapiteln als solche erkennt, überrascht die Geschichte sogar noch am Ende und nach einer kurzweiligen Danksagung hält der Epilog auch noch einen eher unerwarteten Handlungsstrang . 
Fazit Nummer zwei: Ein Buch von Sebastian Fitzek fesselt mich immer wieder von der ersten bis zur letzten Seite. Egal, um was es in seinen Geschichten geht, sie ziehen mich immer in seinen Bann. Gleichzeitig nehmen sie jedoch immer wieder so überraschende Wendungen, dass ich mich frage, wie der Autor da den Überblick behält! Wirklich sehr bewundernswert! 

Bewundernswert ist außerdem, dass Sebastian Fitzek sogar seine Danksagung unterhaltsam schreibt. Und damit komme ich zu Fazit Nummer drei: die einzigen Danksagungen die ich immer komplett und voller Interesse lese, sind die von Sebastian Fitzek. Denn während andere Autoren in ihren Danksagungen ideenlos Namen aneinanderreihen hat man bei ihm das Gefühl, ihn mit jeder Zeile ein kleines bisschen kennen zu lernen. 

Vielen Dank an Sebastian Fitzek für über 400 Seiten Spannung und Lesevergnügen! Ich hoffe, es gibt bald Nachschub! ;-)


Daten zum Buch:
Titel: "Passagier 23"
Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Droemer Knaur
Genre: Psychothriller

Seitenzahl: 432
ISBN: 978-3-426-19919-0
Erschienen am: 30.10.2014

Kommentare

  1. Hört sich gut an. Ich war vom letzten Fitzek ziemlich enttäuscht, aber hier werde ich wohl trotzem mal reinlesen. Und deinen Blog habe ich auch gleich mal abonniert :-)

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    1. Freut mich, dass dich meine Rezension überzeugt hat!
      Wünsche dir jetzt schon viel Spaß beim Lesen, vielleicht schreibst du mal, wie du es fandest! :)

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