Sascha Grammel - "Ich find's lustig" - 21.02.2017 Suhl

Etwas mehr als drei Jahre ist es nun schon her, dass ich den Bauchredner Sascha Grammel zum ersten Mal live gesehen habe. Doch schon damals war mir klar: das war zwar das erste - aber keinesfalls das letzte Mal!
Und so habe ich mir vor fast 2 Jahren das selbe Programm noch einmal angesehen. 
Hier könnt ihr meinen Bericht darüber lesen!

Ich bin schier ausgeflippt vor Freude, als ich erfahren habe, dass er ein neues Programm macht und damit auf Tour geht. 
Die Karten sind immer sehr begehrt und mega schnell ausverkauft. Deshalb habe ich meine gleich kurz nach Vorverkaufs-Start bestellt. 

Das war auch gar nicht das schlimmste, denn so bekommt man meist die schönen bunt bedruckten :-)


Das Schöne war außerdem, dass es sich um Platzkarten handelte - kein stundenlanges vorher Anstehen, damit man auch gute Plätze bekommt. 

Und so machten wir uns gestern voller Vorfreude auf den Weg. Die Plätze waren schnell gefunden. Die restliche Wartezeit wurde am Merchandise-Stand totgeschlagen. 

Nachdem Sascha - wie gewohnt - zu Beginn der Show einige Leute umgesetzt hatte, startete er einen weiteren Versuch, um seine Show individuell zu halten: Die Zuschauer sollten ihm (ungewöhnliche) Worte zurufen, wovon eines ausgewählt wurde. Dieses baute er dann im Verlauf seiner Show immer wieder ins Programm ein. 
Aus welchem Grund auch immer wurde es in der Show in Suhl das Wort "Vollpfosten" :-D
Wie ihr euch sicher denken könnt, brachte das den ein oder anderen Lacher ein. 

Nun konnte es endlich richtig los gehen!

Kurze Filmeinspieler kündigten immer die jeweilige Puppe an.
Den Anfang machte Frederic, der mit frechem Mundwerk herum orakelte - als Orakel von Suhl. Es folgte ein bisschen (holländischer) Käse, bevor mit dem Ja-Nein-Würfel (und nicht Nein-Ja-Würfel!) diverse wichtige Fragen beantwortet wurden.
 

Vor teilweise wechselndem Bühnenbild kam dann die Socke Außer Rüdiger zum Einsatz. Diese - doch eher sporadische - Puppe hatte mich ja bereits in "Keine Ahnung" begeistert, doch Sascha Grammel schaffte es tatsächlich, diese Vorlage noch zu toppen. Und so konnte auch der ein oder andere Zuschauer noch lernen, wie man mit einfachsten Mitteln eine (niedliche) Puppe bastelt. 

 
Anschließend kam schon ein  weiterer meiner Lieblingskandidaten dran: der vierarmige Außerirdische Herr Schröter. Diesmal zwar nicht im flauschigen Raumanzug, dafür im feschen Zahnarztkittel. Denn Herr Schröter ist diesmal Zahnarzt und nebenher versucht er, das ein oder andere Los zu verkaufen. Wer und warum hier am Ende das große Los gezogen hat, solltet ihr euch wirklich selbst einmal ansehen. 
Der Auftritt von Herrn Schröter - mit Zahnfee Ursula - war außerdem auch in diesem Programm wieder der Teil, der den Bauchredner selbst am meisten aus dem Konzept gebracht hat. Ich sage nur "Wenn Sie lachen, kann ich nicht reden." :-)



 
Josie - 114 Jahre alt
 

Nun wurde es so langsam an der Zeit dem Geburtstagskind Josie zum 114. Geburtstag zu gratulieren. Josie wurde etwas verlegen und gemeinsam mit Sascha dachte sie an ihren ersten Geburtstag zurück. Für die Zuschauer hieß das: Bühne frei für Baby Josie. 
Baby Josie ist ja nun wirklich zucker süß und an Niedlichkeit kaum noch zu übertreffen. 
Während ihres Auftrittes wurde klar: sie wusste schon früh, dass sie Geldautomat werden möchte. 
Nachdem Baby Josie in den Schlaf gesungen wurde, konnten sich die Lachmuskeln der Zuschauer in einer kurzen Pause erholen. 







Baby Josie









Frisch gestärkt erfuhren die Zuschauer anschließend, dass sich Sascha schon immer eine Katze gewünscht hat. Mit Mieze ist dieser Wunsch nun endlich (so mehr oder weniger) in Erfüllung gegangen. Mieze ist eine waschechte Katze - naja oder wenigstens so fast - mit berliner Schnauze, die kein Blatt vor den Mund nimmt. 















Professor Doktor Peter Hacke erfreute das Publikum mit neuer Frisur - à la Spaghetti Carbonara Arrabiata. Nach einiger Zeit erfuhr man auch, warum er seinen Arm eingegipst hatte. 
Zwar hatte der Bauchredner mit einigen kleinen technischen Problemchen zu kämpfen, doch das hielt ihn nicht davon ab, diese kurzerhand in sein Programm mit einzubauen. 












Den Abschluss bildeten noch einmal Frederic und sein Zwilling Fridolin, der bis auf Schuhe, Kleidung, Brille und Haare wirklich genauso aussieht wie Frederic ;-) und zudem auch noch den Wettbewerb im Schönsprechen gewonnen hat. 


Fazit

Als Fazit kann ich eigentlich nur noch einmal die Worte von vor fast zwei Jahren wiederholen. 
Sascha Grammel schafft es immer und immer wieder, seine Zuschauer in eine zauberhafte Welt zu entführen, in der sich - wenigstens für den Augenblick - alle Probleme vergessen lassen. 
Wieder einmal stellte er unter Beweis, dass er neben Bauchreden noch andere Talente hat. - Hier muss man unbedingt die große Fackeljonglage erwähnen ;-)
 Selten sieht man Künstler, die trotz ihres Erfolges so bodenständig geblieben sind. Künstler, die ihren Erfolg selbst kaum glauben können und sich deshalb nach jedem Auftritt von ganzem Herzen bei ihren Zuschauern bedanken und dabei so gerührt sind, dass sie den Tränen nahe sind.

Sowohl mit seinem Programm als auch mit seinen Abschiedsworten trifft der Bauchredner den Nerv seiner Fans, bringt diese zwar vorranging zum Lachen, doch hin und wieder auch zum Nachdenken. Und auch wenn Erwachsene durchschnittlich nur 15 Mal am Tag lachen, so schafft es Sascha Grammel vielleicht doch, diesen Durchschnitt mit seinen Programmen etwas in die Höhe zu treiben. 

Ich kann jedem wirklich nur ans Herz legen: wenn ihr die Gelegenheit habt, Sascha Grammel live zu sehen, dann geht hin! Besucht seine Show. Es ist Balsam für die Seele!



Ihr kennt Sascha Grammel noch nicht oder wollt mehr über ihn oder seine Puppen erfahren?
Dann besucht doch einfach seine Homepage: www.saschagrammel.de






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